Transalp 2011: Die fünfte Etappe.

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Meran nach Kaltern, 1.900 Höhenmeter, 80 Kilometer.
Nach einem tollen Frühstück im Meraner Hotel Bellevue ging es gegen 9:20 Uhr los in die heutige Etappe. Unser Guide Alberto hatte sich etwas Tolles einfallen lassen. Wir fuhren hoch zur Gondelbahn „Meran2000“ und mit der Gondel hoch in das Skigebiet auf 1.800 hm. Der Grund: man kommt ansonsten nur auf einer stark befahrenden Straße hoch in Richtung Gipfel, daher war ich für die Gondelidee dankbar.

Der weitere Plan: wir fuhren auf dem Grat mehrerer Bergrücken in Richtung Kaltern. Da ich leider wieder keine Bilder habe und ich noch nicht weiß, ob meine Videos etwas geworden sind, hätte ich gerne versucht, die Schönheit dieses Panoramas in Worte zu fassen. Aber mir fällt nichts ein außer: WUNDERVOLL. Das Panorama, die Strecke, das Wetter (blauer Himmel, 18 Grad), die Belohnung für all die Kilometer in den letzten 8 Monaten und dem schlechten Wetter auf den ersten drei Etappen.

Ich würde gerne auch eine Streckenbeschreibung abgeben, aber ich weiß nicht recht, wo wir eigentlich langgefahren sind. Es begegneten uns außer ein paar Kühen, Pferden und Schafen auf dem Trail keine Ortschaften oder sonstige Anhaltspunkte. Das Mittagessen nahmen wir dann auf einer netten Hütte zu uns – mit einem sensationellen Apfelstrudel.

Danach kam die Abfahrt gegen 14:30 Uhr in Richtung Kaltern. Zwar auf einer Straße, bei  75km/h jedoch trotzdem nicht ganz langweilig. Übrigens war ich etwas erstaunt, dass es für mich heute doch ganz gut lief. Ich hätte gedacht, die Rechnung des Vortags würde höher ausfallen.  Letztes Ereignis des Tages: auf dem Weg nach Kaltern, als wir bereits in der Ebene rollten, konnten einige der heute wieder etwas größeren Gruppe leider nicht nein sagen, als Alberto nach weiteren Bergwünschen fragte. Und so legten wir mal wieder zusätzliche 350 Höhenmeter drauf. Und das, obwohl das Hotel mit 28 Grad-Außenpool bereits in greifbarer Nähe war. Irgendwie verstimmte mich das etwas, aber nur kurz. Für morgen hoffe ich mal wieder mit meiner Freundin Franzi fahren zu können, die nach zwei Tagen auf der einfacheren Via Claudia wieder zu uns stoßen wollte.

Über Sven Liebchen

Als Geschäftsführer steuert Sven Liebchen die Bereiche Markenberatung, Konzeption digitaler Maßnahmen, Organisation, Budgetierung und Kundenberatung. Typisch: Sein besonderes Know-how in digitalen Medien und sein analytisch-strategisches Denken.

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